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Behandlung
Der Morbus Bechterew ist eine chronische, bis dato nicht heilbare Erkrankung, die die Betroffenen während ihres gesamten Lebens begleiten wird. Eine Behandlung der Bechterew’schen Krankheit muss daher mehr oder weniger das ganze Leben lang fortgeführt werden.
Die Therapie des Morbus Bechterew ruht auf zwei wichtigen Säulen: der regelmäßigen Bewegung und der Behandlung mit schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten:
- Das A und O der Morbus-Bechterew-Therapie ist die regelmäßige Bewegung, zum Beispiel durch Krankengymnastik, Sport und physikalische Therapie. [weiter ...]
- Für die Behandlung mit Medikamenten werden in erster Linie die so genannten nichtsteroidalen Antirheumatika eingesetzt. Das sind kortisonfreie schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel. Häufig werden erst dank ihrer schmerz- und entzündungshemmenden Wirkung regelmäßige Bewegung und krankengymnastische Übungen möglich. Bleibt die Entzündungsaktivität trotz der Behandlung hoch, werden Medikamente verschrieben, die das Immunsystem beeinflussen und so die Entzündung unterdrücken. [weiter ...]
Operation
Bei konsequenter Behandlung sind in der Regel keine Operationen nötig. In seltenen Fällen kann eine Aufrichtungs-Operation an der Wirbelsäule nötig werden, zum Beispiel bei starker Verkrümmung der Wirbelsäule. Wenn die Beweglichkeit der großen Gelenke, beispielsweise an Hüfte und Knie, wiederhergestellt werden muss, wird manchmal ein künstliches Gelenk eingesetzt.
Information, Austausch mit Gleichgesinnten
Um die Krankheit anzunehmen und im Alltag damit klar zu kommen, kann es
für Betroffene Sinn machen, sich ausführlich über die Erkrankung
zu informieren oder sich mit Gleichgesinnten und anderen Betroffenen auszutauschen,
zum Beispiel in Selbsthilfegruppen wie der
Deutschen
Rheuma-Liga e. V. oder der
Deutschen
Vereinigung Morbus Bechterew e. V..