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Körperliche Untersuchung

Hinter Gelenkbeschwerden können sich ganz verschiedene Erkrankungen verbergen. Oft finden sich nicht nur Beschwerden am Bewegungsapparat, sondern zusätzlich weitere Krankheitszeichen an anderen Organen. Deshalb untersucht der Arzt oft nicht nur das betroffene Gelenk, sondern den gesamten Körper.

Untersuchung der Gelenke

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen Aussehen, Tastbefund und Bewegungsumfang des betroffenen Gelenks.

Aussehen

Der Arzt achtet vor allem auf Rötungen, Schwellungen, Verformungen und Fehlstellungen der Gelenke.

Tastbefund

Die Gelenke werden genau abgetastet und auf Schmerzhaftigkeit und Schwellungen überprüft. Durch das Tasten kann man feststellen, wo der Schmerz genau sitzt und ob er sich durch Druck auf bestimmte Stellen auslösen lässt. Das betroffene Gelenk kann sich aus verschiedenen Gründen gespannt oder geschwollen anfühlen, z. B. infolge einer Flüssigkeitsansammlung oder einer Verdickung von Knochen und Knorpel. Bei Entzündungen ist das Gelenk häufig überwärmt.

Prüfung der Beweglichkeit

Bei der Funktionsuntersuchung wird das Gelenk bewegt. Der Arzt überprüft so, ob sich die normale Beweglichkeit verringert hat und ob bei bestimmten Bewegungen Schmerz ausgelöst wird. Auch Veränderungen der Muskelkraft können festgestellt werden.

Vergleich mit der Gegenseite

Erkrankte Gelenke werden mit dem entsprechenden Gelenk der anderen Körperseite verglichen. Unterschiede zwischen den Gelenken können wertvolle Hinweise auf die Art der Erkrankung liefern.