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Die Bechterew’sche Krankheit

Der Morbus Bechterew ist eine chronische entzündlich-rheumatische Erkrankung, die vor allem die Wirbelsäule befällt. Die Entzündung führt zu einer Verknöcherung und Versteifung der Wirbelsäule. Durch eine frühe und konsequente Therapie kann eine solche Entwicklung jedoch häufig aufgehalten oder abgeschwächt werden.

Was ist der Morbus Bechterew?

Beim Morbus Bechterew handelt es sich um eine chronische entzündlich-rheumatische Erkrankung. Der Morbus Bechterew ist eine Autoimmunerkrankung, also ein Krankheitsprozess, bei dem das Immunsystem entgleist und körpereigene Strukturen angreift. Beim Morbus Bechterew ist dies unter anderem der Gelenkknorpel. Man beobachtet, dass Entzündungszellen in das Knorpelgewebe eindringen. Letztendlich wird Knorpel zu Knochen umgebaut.

Zeichnung: Stadien des Morbus Bechterew

Die Bechterew’sche Krankheit wird in der medizinischen Fachsprache auch "Morbus Bechterew" und "ankylosierende Spondylitis" genannt. Das bedeutet übersetzt, dass die Erkrankung mit einer Versteifung der Wirbelsäule einhergeht.

Entzündung und Verknöcherung von Gelenken

Die Entzündung beim Morbus Bechterew befällt vor allem die Gelenke der Wirbelsäule und die Kreuzdarmbeingelenke. Der Entzündungsprozess führt zu einer Verknöcherung und damit Versteifung der Gelenke. Mögliche Folgen sind Verfestigungen, Bewegungseinschränkungen und Fehlhaltungen. Die Wirbelsäule wird starr.

Zeichnung: Verlauf des Morbus Bechterew an der Wirbelsäule

Es können auch Gelenke außerhalb der Wirbelsäule betroffen sein und die Erkrankung kann auch andere Organsysteme befallen: Typisch ist eine begleitende Augenentzündung bei circa 30 bis 40 % der Patienten.

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